"Nahtlose Übergabe der Schulleitung"
Thomas Meier erstellt am 02.02.2010
Nahtlos und glatt gestaltete sich unlängst die Übergabe der Schulleitung von OBR Josef Milla an seine Nachfolger HBI Gerhard Grain sowie dessen Stellvertreter HBI Josef Plank, der auch die Agenden des Ausbildungsoffiziers ausübt.
Im Jänner 2009 wurde OBR Ing. Josef Milla zum interimistischen Schulleiter bestellt, der von LBD Albert KERN und LBDS Gustav SCHERZ sein „offizielles“ Ernennungsdekret am Tag der Inauguration des 44. Präsidenten der USA entgegen nehmen konnte. Oberbrandrat Sepp Milla hat sich – wie er im Interview zur Bestellung (Jänner 2009) nannte, „seine Latte sehr hoch gelegt und sah sich in der Rolle eines Mediators bzw. Koordinators“. Ein Jahr danach zieht Milla Resümee.

„Einer meiner obersten Prioritäten war“, so Milla, „möglichst vielen FeuerwehrkameradInnen den Besuch jener Kurse zu ermöglichen, die sie sich wünschten. Und ich denke, dass das gesamte Team hier hervorragende Arbeit geleistet hat. Verwaltungs-und Ausbildungspersonal, Küchen- und Reinigungskräfte – wie gesagt das ganze Team - haben sich in ihren Bereichen und - in und mit ihrem Tätigkeitsfeld - hervorragend eingebracht. Ich danke allen MitarbeiterInnen ganz besonders, die in diesem Jahr geholfen haben, diese umfangreiche Arbeit zu bewältigen“.
Millas Bestreben war, die Schule in einer schwierigen Phase zu begleiten. So galt es, Mitarbeiter die in den Ruhestand getreten sind und jene, „die sich schon vor meiner Zeit als Schulleiter entschlossen hatten die Dienststelle zu wechseln, durch neue und bestmögliche Ausbildner zu ersetzen“, zieht der ehemalige Schulleiter Bilanz. „Dies ist den handelnden Gremien sicher durch ein gutes Auswahlverfahren gelungen, was natürlich auch für meine Nachbesetzung als Schulleiter bzw. seines Stellvertreters Gültigkeit hat“, zeigt sich Milla überzeugt. „Mein abschließender Dank gilt LBD Albert KERN und dessen Stellvertreter LBDS Gustav SCHERZ, allen Bezirkskommandanten und nicht zuletzt allen MitarbeiterInnen in der Feuerwehrschule sowie im Landesfeuerwehrverband, für das Vertrauen, welches sie mir zur Bestellung als Schulleiter entgegengebracht haben“.
Millas Nachfolger im Kurzportrait:
HBI Ing. Gerhard Grain, ist ledig, 38 Jahre alt und wohnt in Goggitsch (Bezirk Weiz). Zu seinen Hobbies zählt der neue Schulleiter das Schifahren und das Lesen, so ferne ihm dafür Zeit bleibt. Sein Lebensmotto beschreibt Grain mit folgenden Worten: „Gehe mit den Menschen so um, wie du es von Ihnen erwarten würdest“. So findet es Kamerad Grain besser die richtige Arbeit zu tun (Effektivität), als eine Arbeit nur richtig zu tun (Effizienz).

Der Freiwilligen Feuerwehr Goggitsch ist Ing. Grain am 19.02.1988 beigetreten und ist seit dem Jahr 2003 deren Kommandant. Grain: „Die Freiwilligkeit ist etwas Einzigartiges und in der Feuerwehr bekommt man noch die Kameradschaft hinzu“. Unter anderem ist Kamerad Grain Ausbilder für die GAB im Bezirk Weiz und Bewerter für Bewerbe der Feuerwehrjugend auf Bezirks- und Landesebene.
Aufgaben
Seine Aufgaben für die kommenden Monate beschreibt der Schulleiter wie folgt: „Ich sehe mich im Mittelpunkt eines Dreiecks. An den drei Spitzen das Landesfeuerwehrkommando, die Mitarbeiter der FWZS sowie die Feuerwehren bzw. Bezirksverbände. Meine Aufgabe ist es, die Vorstellungen und Anliegen aller Beteiligten dieses Systems auf einen Nenner zu bringen. Die Evaluierung der Lehrgänge nach dem Gesichtspunkt des aktuellen Stands der Technik und den Anforderungen unserer Kunden, sprich der FeuerwehrkameradInnen. Wesentlich wird sein, eine Ablauf- und Aufbaustruktur zu schaffen, wo ein jeder Beteiligte in der Lage ist, sich im System wieder zu finden. Weiterführend sind Informationskanäle aufzubauen, die es den Beteiligten ermöglichen, sich mit ihren Anliegen zu Recht zu finden. Das Resultat bzw. die Summe dieser Komponenten soll zum Abschluss ein Zertifikat der angestrebten Zertifizierung sein.
Erwartungen
Eine große Herausforderung, vielleicht eine der Größten bislang in meinem Leben!
Ziel(e)
- Ein wertvoller Mitarbeiter im Landesfeuerwehrverband zu werden.
- Ein aufrichtiger, geradliniger und vertrauenswürdiger Vorgesetzter (attraktiver Arbeitgeber) zu sein.
- Eine attraktive Ausbildungsstätte für alle steirischen Feuerwehren und anderen Organisationen zu schaffen.
Visionen
Aufbau eines Kompetenzzentrums für den Abwehrenden und Vorbeugenden Brandschutz bzw. technischen Einsatz auf höchstem Niveau - mit motivierten und bestausgebildeten MitarbeiterInnen.
Was ich sonst noch sagen will
Lebe dein Leben so, als wenn heute dein letzter Tag wäre.
HBI Ing. Josef Plank ist 36 Jahre alt, verheiratet, hat zwei Töchter ((Viktoria (5), Laura (7)) und lebt mit seiner Familie in Pircha im Bezirk Weiz. Zu seinen Hobbies zählt Kamerad Plank alles, was das Thema „rund ums Haus und Garten“ betrifft.
Seine ersten beruflichen Erfahrungen hat er bei einem Feuerwehrfahrzeughersteller gesammelt, so ist er auch mit dem Feuerwehrwesen in Kontakt gekommen. Seit rund 17 Jahren ist Ing. Plank Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Ludersdorf und übt(e) dort bereits knapp nach seinem Beitritt Führungsfunktionen aus. Von 1994-2000 als Schriftführer, von 2000-2002 war er Kommandant-Stellvertreter ehe er im Jahr 2002 zum Kommandanten gewählt wurde.

Aufgaben
Seine Aufgaben für die kommenden Monate sieht HBI Plank wie folgt:
- Mithilfe beim Aufbau und Leben von systematischen Abläufen
- Vortragstätigkeiten durchführen
Ziel(e)
Ausbildungsanforderungen seitens der Feuerwehren in hohen Maße abdecken zu können.
Visionen
Eine gute Ausbildung, durch qualifizierte MitarbeiterInnen , im Abwehrenden und Vorbeugenden Brandschutz, für die steirischen Feuerwehren, zu bieten.
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